Aufruf zur Gründung einer Interessengemeinschaft, zur Erhaltung des qualifizierten hausärztlichen Berufes.

- Eine Initiative engagierter Hausärzte -

Dr. Hans-Michael Köllner, Dr. Georg Kotter, Dr. Gerhard Lange, Dr. Bastian Steinberg
 

 

Jetzt ist die Katze aus dem Sack:

Das Honorar unserer Arbeit soll in einer einzigen großen Pauschale versenkt werden. Ob wir unsere Arbeit gut oder schlecht machen, ob wir uns qualifiziert den Patientenproblemen widmen oder nur Verteilerstelle für Fachärzte und Krankenhäuser werden, ist offenbar völlig gleichgültig. Als Konsequenz wird wieder das unselige „Scheine-Einsammeln“ aus früheren Zeiten einsetzen.

Dazu haben wir keine Lust!

Das wollen wir nicht!

Wir wollen gutes Geld für gute Leistung. Wir wollen gleichermaßen unsere Qualifikation, unsere Arbeitsleistung und unser Bemühen, das Patientenproblem zu lösen, honoriert sehen. Wir haben Medizin studiert und nicht das Lotsenwesen!

Doch die Pauschale wird kommen! Denn dem Hausärzteverband ist es gelungen, sie im Gesetz vorzuschreiben zu lassen. Aber eine Pauschale ist grundsätzlich schlecht, gleich wie hoch sie bewertet sei. Jeder weiß, dass die propagierten 85 Euro illusionär sind!

Deshalb müssen wir die Pauschale ignorieren und andere Wege finden. Das Gesetz gibt uns hierzu die Möglichkeit als Interessengemeinschaft, in Verträgen (nach §73 b SGB V) zur hausarztzentrierten Versorgung auch andere Honorierungsformen mit den Kassen zu vereinbaren. Nutzen wir diese Möglichkeit! Die KV Hamburg wird uns hierbei unterstützen! Machen wir klar, dass es eine Hausarztmedizin gibt, die erstklassige Qualität bietet und Transparenz für alle Beteiligten eröffnet zu einem fairen Preis!

Schließen Sie sich mit uns in der Interessengemeinschaft zur Rettung des qualifizierten Hausarztes zusammen! Sorgen Sie mit uns dafür, dass wir nicht zum Scheine-Zähler und Verwaltungslotsen degradiert werden!

Fazit: Wird die Fallpauschale ab 1.1.2008 tatsächlich so wie vorgesehen umgesetzt, sind

alle Hausärzte Verlierer,

besonders aber:

  • wer heute einen Fallwert über 40 Euro hat

  • alle neu zugelassenen, gut ausgebildeten Hausärzte in den sog. jungen Praxen, weil es für sie keine Entwicklungschancen gibt

  • wer bisher und in der Vergangenheit qualifizierte Hausarztmedizin geleistet hat

  • wer viele junge Patienten hat, wegen der altersgewichteten Pauschalen

  • Gemeinschaftspraxen, die sich in jüngerer Zeit gegründet haben, weil die Anschubfinanzierung von 25 % wegfällt

Rechnen Sie nach!

Gehören Sie auch dazu?

Wenn Sie zu den Verlierern gehören, verlieren Sie bis zu 20% Ihres derzeitigen KV-Umsatzes. 

Die Lösung:

Ergreifen Sie die Initiative! Nehmen Sie per Mail Kontakt mit uns auf oder senden Sie uns diese Faxantwort,

Faxantwort    (PDF-Dokument)

 

damit wir die KV Hamburg beauftragen können die nötigen Verträge zu entwickeln.

Wir sind die Arbeitsgemeinschaft Hausarzt : www.hausärzte-hh.de

 (kein Verband oder Verein)

 

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